Annabelle
Mia und John führen eine glückliche junge Ehe und freuen sich schon auf die bevorstehende Geburt der gemeinsamen Tochter. Diese Idylle wird zerrissen, ausgerechnet durch die Erfüllung eines sehnlichen Wunsches: John schenkt Mia eine besondere Puppe für ihre Sammlung, die sie schon lange gesucht hat. Doch etwas stimmt nicht mit ihr. In der folgenden Nacht tötet die abtrünnige Nachbarstochter Annabelle gemeinsam mit einem Freund ihre Eltern und geht anschließend mit einem Messer auf Mia los. Die Sache geht gerade so gut aus, und als Annabelle stirbt, hält sie die Puppe in den Armen. Seitdem passieren seltsame Dinge: Merkwürdige Geräusche und schließlich bricht sogar ein Feuer aus. John entsorgt die Puppe und die beiden versuchen einen Neuanfang in einer neuen Stadt. Doch auf einmal taucht sie wieder in einer Umzugskiste auf und der Schrecken beginnt von neuem: Geräusche, unheilschwangere Zeichen, eine gespenstische Gestalt, die aussieht wie Annabelle. John glaubt, dass Mias Psyche verrücktspielt, aber sie weiß es besser: Eine böse Macht ist hinter ihrer Tochter her.
Wenn etwas mehr Gruselpotential birgt als Clowns, dann sind es wohl Puppen. Als selbstverständlicher Bestandteil (speziell weiblicher) Kinderzimmer begleiten sie uns zwar von frühen Jahren an. Und doch kommt leicht das Gefühl auf, dass sich hinter diesen scheinbar harmlosen Spiel- und Sammlerstücken auch etwas Schreckliches verbergen könnte. Genau mit diesem Gefühl spielt Regisseur John R. Leonetti hier, er stochert wie in einer Wunde darin herum. Das funktioniert soweit ganz gut, aber wie so viele Filme in diesem Genre bleiben Entfaltung der Story und Plausibilität auf der Strecke. Die Handlung stolpert etwas vor sich hin und das Verhalten der Charaktere ist nicht ganz glaubwürdig. So fragt man sich z. B. unwillkürlich, wie eine liebende Mutter eine so hässliche Puppe ernsthaft in ein Kinderzimmer setzen kann. Weiß man um die Hintergründe des Films, so erschließen sich zumindest einige Anspielungen: „Annabelle“ ist ein Spin-off zu Conjuring – Die Heimsuchung, der auf realen Erfahrungen des Geisterjägerpaares Ed und Lorraine Warren fußt. Ansonsten hat man hier einfach einen durchschnittlichen Horrorfilm mit ein paar schönen Szenen.
Blu-ray-Bildformat:1:2,40/1080p
Ton:Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch DD 5.1/Englisch dts HD 5.1 MA/Französisch DD 5.1/Spanisch DD 5.1/Italienisch DD 5.1/Engl. f. Sehg.
Untertitel: Französisch/Spanisch/Dänisch/Dt. f. Hörg./Engl. f. Hörg./Finnisch/Ital. f. Hörg./Niederländisch/Norwegisch/Portugiesisch/Schwedisch
DVD Extras: Featurette
Blu-ray Extras: Featurettes, Entfallene Szenen
Marius Hanke
Weitere Angaben
Filmtyp: Farbe
DVD-Bildformat: 1:2,40/16:9
Ton: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1/Spanisch DD 5.1
Untertitel: Spanisch/Dänisch/Dt. f. Hörg./Engl. f. Hörg./Finnisch/Isländisch/Norwegisch/Port
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